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CH: Die Schweizer Unternehmen haben Mühe, die besten Köpfe für sich zu gewinnen

CH:Die grosse Mehrheit der Schweizer Firmen (82%) hat enorme Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von guten Mitarbeitenden, insbesondere in den Bereichen Geschäftsführung und Informatik. Laut Angaben des Beratungsbüros Hewitt Associates hat nur die Hälfte der Schweizer Unternehmen ein klar definiertes Bild von ihrer Rolle als Arbeitgeber.

 

Die Analysen zeigen, dass weniger als die Hälfte der 118 befragten Firmen der Meinung sind, dass sich ihr Image als Arbeitgeber von dem der Konkurrenz abhebt: "Bei der Entwicklung eines individuellen Arbeitgeber-Images ist es wichtig darauf zu achten, dass man nur das verspricht, was man auch tatsächlich einhalten kann", erklärt Michael Bruggmann, der bei Hewitt Associates für Personalfragen zuständig ist. "Das Image muss zwar attraktiv sein, gleichzeitig aber sowohl intern als auch extern glaubwürdig bleiben."

 

 

Die Studie ergab, dass trotz des Fachkräftemangels nur 31% der Unternehmen für die kommenden zwei Jahre Prognosen erstellen, die ihren Bedarf an Kompetenzen und Personal und die Rekrutierungsmöglichkeiten betreffen.

 

 

Ein Drittel der befragten Unternehmen verfügt jedoch über eine strategische Personalplanung auf Unternehmensebene und 19% führen regelmässig externe Analysen hinsichtlich der Verfügbarkeit von künftigen Spitzenkräften durch.

 

 

Für die Rekrutierung von neuen Talenten bevorzugen die Unternehmen den traditionellen Weg. Sie pflegen ihre Beziehungen zu den Universitäten (49%) und versuchen, den Ruf des Unternehmens zu verbessern (ebenfalls 49%). Nur 12% nutzen im Firmenalltag die neuesten Technologien (Blogs, webbasierte Berufsnetzwerke, Headhunter).

 

 

Mehr als drei Viertel sagen, dass sie die Effizienz ihrer Rekrutierungsmethoden nicht überprüfen. Die Kennzahlen, die bei einer solchen Kontrolle am häufigsten genutzt werden, sind die Zahl der Bewerbungen (79%) und die Anziehungskraft gegenüber Spitzenkräften (64%). Zudem haben die Unternehmen die Rekrutierungskosten im Blick (57%) sowie die Investitionserträge dieser speziellen Aufwendungen (14%).

 

 

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